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Kraft-Wärme-Kopplung

Kraft-Wärme-Kopplung

Wenn ein Kraftwerk nicht ausschließlich Strom erzeugt, sondern zusätzlich auch Fernwärme liefert, können die eingesetzten Brennstoffe wesentlich besser genutzt werden. Wenn das geschickt gemacht wird, kann die im Brennstoff enthaltene Primärenergie nicht nur zu etwa 40%, wie bei der reinen Stromerzeugung, sondern bis zu 85% genutzt werden. Man bezeichnet diese Kombination von Strom- und Wärmeproduktion als „Kraft-Wärme-Kopplung“.

Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopp-lung sind demnach Heizkraftwerke, die elektrische Energie und Wärmeenergie erzeugen. Die bei der Elektroenergieerzeugung anfallende (Ab-)Wärme wird über verschiedene Wärmetauschersysteme für die Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung genutzt. Beim Einsatz der Fernwärmeheizung wird die Luft deutlich weniger belastet als durch den Hausbrand, da in den Heizkraftwerken die Rauchgase gereinigt werden, während sie aus den Einzelfeuerungsanlagen der Wohnhäuser ungereinigt in die Atmosphäre gelangen.

Um Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung wirtschaftlich betreiben zu können, müssen die „Wärme-Kunden“ die Energie ganzjährig abnehmen. Da der Ausbau von Fernwärmenetzen teuer ist, lohnt er sich in der Regel nur für Gebiete mit dichter Bebauung oder hohem Wärmebedarf.

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